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Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein war Teil von unserem Leben,
drum wird dieses eine Blatt allein uns immer, immer fehlen.

Eigentlich wurde ich mein ganzes bisheriges Leben, mit einigen kurzen Unterbrüchen, immer von Katzen begleitet. Unsere allerersten Katzen, in meiner Kindheit, haben noch meist draussen gelebt. Sie wurden von uns gefüttert, gestreichelt und falls nötig ärztlich versorgt. Ansonsten aber führten sie ihr eigenes, freies Leben.
Meine Regenbogenkatzen
Flocky Der erste Kater aber, an den ich mich heute noch ganz genau erinnere, hiess Flocky. Er war ein schöner roter Halblanghaarkater und sehr lieb. Er wurde als junges Kätzchen von Nachbarn angeschafft, (so quasi als Spielzeug für ihr kleines Mädchen). Wenn er sich dann aber mal wehrte, oder die Kleine mal gekratzt wurde, hat man ihn einfach nach draussen geworfen. Dann war er manchmal tagelang bei uns, bis man ihn dann wieder abholte.
Als die Leute dann in den Urlaub fuhren, haben sie Flocky einfach draussen gelassen und niemanden gefragt, ob man sich um ihn kümmern würde. So war er dann täglich bei uns und fühlte sich bald ganz Zuhause. Als die Nachbarn nach 14 Tagen zurückkamen, meinten sie, wir könnten ihn ruhig behalten, es wäre wohl doch nicht das richtige Spielzeug für ihr Kind!
Er hat mich durch einen grossen Teil meiner Jugendzeit begleitet und einige Episoden bringen mich heute noch zum lächeln. Er begleitete mich jeweils zum einkaufen in unseren kleinen Quartierladen, wartete dann vor der Tür und bekam von der Verkäuferin ein kleines Stücklein Wurst mit auf den Heimweg. Manchmal begleitete er mich auch ein Stück auf meinem Schulweg und wartete dann auf einer Bank am Wegrand bis ich wieder nach Hause kam.
Als ich dann in meine erste eigene Wohnung zog, blieb er bei meinen Eltern in seiner gewohnten Umgebung zurück. Ich habe ihn jedoch immer wieder besucht. Er wurde 18 Jahre alt und war für mich ein ganz besonderer Kater.
 Das einzige Bild, dass von Flocky existiert. (Etwas vergilbt und zerknittert und schon seeehr lange her...)

Milou, meine erste "eigene" Katze Als ich dann verheiratet und unser Sohn 2 Jahre alt war, zogen wir in die Wohnung, wo ich heute noch lebe. Das hiess, Gartensitzplatz im Grünen und wieder Platz für eine Katze! Ausserdem war für mich schon immer klar, dass auch mein Sohn mit Tieren aufwachsen sollte. Durch meine Schwiegereltern erfuhren wir dann von einem jungen Kätzchen, ca. 3 Mte. alt, das als einziges von einem Wurf noch übriggeblieben war.
So zog Milou bei uns ein. Sie war eine hübsche, ganz zierliche graue Katze. Sie hat die Menschen sehr geliebt und war immer dabei wenn Besuch kam, hat sich nie gestört an dem Trubel von Kindern, als mein Sohn noch kleiner war und fühlte sich in seinem Zimmer inmitten von Spielsachen sehr wohl. Mit Artgenossen aber konnte sie nie etwas Anfangen, sie war auch draussen eher eine Einzelgängerin und die Nachbarskatzen waren nicht so ihr Ding.
Fast fünfzehn Jahre hat sie mit uns gelebt und alle unsere Hochs und Tiefs mit uns durchgestanden. Sie hat mir eigentlich nie Sorgen gemacht, war immer in der Nähe, auch wenn sie den Freigang genoss.
Mit fünfzehn Jahren wurde sie dann leider Nierenkrank. Eine Zeitlang durften wir sie dann noch bei uns haben, dann aber mussten wir sie schliesslich schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Ich denke, sie hatte ein schönes Katzenleben bei uns.


Auch Milou wird immer einen Platz in meinem Herzen haben

Nicky In der Zeit nach Milou's Tod dachte ich zuerst, dass ich eigentlich keine Katze mehr möchte. Aber Katzenmenschen wissen, was einem fehlt, wenn keine Katze mehr da ist! In unserer Zeitung sah ich dann ein Inserat, wo für einen 1-Jährigen schwarzen Kater dringend ein Platz mit Auslauf gesucht wurde. Er war auf einer Pflegestelle, dort aber eher unglücklich Mangels Freilauf.
Also ging ich ihn anschauen und fand dort in einer kleinen, mit Möbeln etwas vollgestellten Wohnung, wo er sich auch ziemlich gut versteckt hatte, einen schwarzen Kater, mit wunderschön glänzendem Fell aber ziemlich ängstlichem Blick. Die Leute kamen gleich mit mir mit, um zu sehen, wo Nicky in Zukunft leben sollte. Er hatte es scheinbar bis dahin nicht sehr gut gehabt, aber die genaue Vorgeschichte konnte man mir nicht erzählen.
Er verbrachte die ersten Tage meist im Bettzeugkasten im Zimmer meines Sohnes. Langsam ist er aufgetaut und als das erste Mal nach draussen durfte war er sehr glücklich. Mit Nachbarskater Charlie schloss er schnell Freundschaft und die Beiden zogen meist zusammen um die Häuser. Wenn er Abends nach Hause kam, legte er sich jeweils neben mich auf's Sofa und drehte sich auf den Rücken. Dann musste ich ihm den Bauch und das Kinn kraulen. Das war unser abendliches Ritual, dass er sehr genossen hat. Er war ein sehr liebenswürdiger Kater.
Eines Nachmittags, nachdem er zwei Jahre bei uns war, hatte ich schon so ein komisches Gefühl, er war länger als üblich nicht mehr in die Wohnung gekommen, meist kam er sonst so einmal pro Stunde schnell zur Begrüssung und ging dann wieder. Da läutete das Telefon, eine Dame rief aus einer Tierarztpraxis an und fragte, ob ich eine schwarze Katze mit einem violetten Halsband hätte. Schlimmes ahnend bejahte ich. Dann machte sie mir die Mitteilung, dass Nicky ziemlich weit oberhalb unseres Wohngebiets, auf der Strasse liegend, von einer Frau gefunden worden sei, die ihn dann in die Praxis gebracht hätte. Leider konnte ihm nicht mehr geholfen werden:-(
Es macht mich heute noch traurig, wenn ich daran denke und ich frage mich, warum er so weit weg ging, es war sonst nicht seine Art. Aber ich bin froh, dass ich meine Tel. Nr. auf das Halsband geschrieben hatte und ich bin der Frau die ihn gefunden hat, sehr dankbar, sonst hätte ich warscheinlich nie erfahren, was mit ihm passiert ist.

 Nicky an seinem Lieblingsplatz im Schatten und beim spielen mit einem Seil, er konnte auch sehr gut apportieren. Er hatte leider ein viel zu kurzes Leben, ich hätte ihn so gerne noch länger bei mir gehabt.

Der süße kleine Kater
Du hast mit mir Greif und Verstecken gespielt, hast mich beleckt und hast mich umschnurrt, dich an meinen Beinen gerieben, ich mußte dich lieben. Dein Fell es war weich zum kuscheln geboren. Ich fasse es nicht. Ich hab dich verloren. - Selma -


DIE REGENBOGENBRÜCKE
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf jener Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigen, grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer was zu fressen und zu trinken, und es ist warmes, schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat dich gesehen.
Und wenn du und dein spezieller Freund sich treffen, nimmst du ihn in deine Arme und hälst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und du schaust endlich glücklich in die Augen deines geliebten Tieres, das solange aus deinem Leben verschwunden war, aber nie aus deinem Herzen.
Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und ihr werdet nie wieder getrennt sein...

Tränen...
Du kannst Tränen vergießen, weil sie gegangen ist oder Du kannst lächeln, weil sie gelebt hat. Du kannst Deine Augen schließen und beten dass sie zurückkommen wird oder Du kannst Deine Augen öffnen nd sehen was von ihr geblieben ist. Dein Herz kann leer sein weil Du sie nicht mehr sehen kannst oder es ist voll von der Liebe die sie mit Dir geteilt hat. Du kannst dem Morgen den Rücken drehen und im Gestern leben oder Du kannst dankbar für das Morgen sein, eben weil Du das Gestern gehabt hast. Du kannst immer nur daran denken, dass sie nicht mehr da ist, oder Du kannst die Erinnerungen an sie pflegen und sie in Dir weiterleben lassen. Du kannst weinen und Deinen Geist verschließen, leer sein und Dich abwenden oder Du kannst tun was sie wünschen würde: Lächeln, die Augen öffnen, lieben und weitermachen...

Vier Füße im Himmel
Dein Lieblingssessel ist nun leer kein Schnurren kündet von Behagen kein Samtgetrippel grüßt mich mehr und niemand will mein Schuhband jagen.
Kein Schmieren und kein Maunzgeschrei sagt mehr: wo bleibt denn nur mein Freßchen? Wo Spielzeug war und Katzenbrei ist jetzt ein einsam, leeres Gäßchen.
Dein bißchen Habe steht im Schrank, Du kommst ja doch nie mehr zurück. und ewig schulde ich dir Dank für Freude, Trost und Spaß und Glück.
Von Gott hast du das Katzenrecht- das dir nach irdischem Getümmel, nach Sorgen, Zärtlichkeit, Gefecht ein Kuschelplätzchen schafft im Himmel.
- Laura Malzahn -

Im Katzenhimmel
Im Katzenhimmel gibt es dicke und dünne Katzen, große und kleine Tatzen, weiße und schwarze Pfoten, die Bunten und die Roten.
Im Katzenhimmel gibt es Käse, Milch und Butter, Krabbensalatfutter, Kartoffeln, Mais und Fisch, Brekkiessardinenquiche.
Im Katzenhimmel gibt es für jeden eine Fellmaus, Spielzeug in Saus und Braus, Kratzbäume Meter hoch, fliegende Käfer noch und noch.
Im Katzenhimmel gibt es Kuscheldecken und Kissen, duftende Rosen und Narzissen, Federbetten und Decken, tausend Plätze zum Verstecken.
Jede Samtpfote bekommt ein Plätzchen in diesem Paradies für Kätzchen. - Autor unbekannt -

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